Sonntag, 8. Juli 2007

Tag eines pupertierenden Jungen


Folgende Geschichte schrieb Maximum im Rahmen eines Schulaufsatzes, allerdings bin ich der Meinung, dass man ihn der Öffentlichkeit auf keinen Fall vorenthalten darf.
Daher darf ich nun mit Stolz eine Kurzgeschichte von Maximum präsentieren:

Ein Tag eines pupertierenden Jungen

Als ich heute Morgen aufgewacht bin und sah, dass meine beiden Freunde noch schliefen fing ich an mir zu überlegen, was wir heute machen könnten. So lag ich also eine paar Minuten mit offenen Augen auf meinem Bett, neben mir mein ältester Freund, der langsam und ruhig atmete. Es störte mich nicht, nein es gab mir das Gefühl, sehr viel Zeit zu haben, was ja auch so war. Nach einiger Zeit schlief ich wieder ein ohne irgendein Ergebniss zu haben, was ich an diesem Tag machen könnte.
Als ich das nächste mal aufwachte, war es schon halb Eins. Ich schaute, ob meine beiden Freunde noch da waren, aber das Einzige was ich von den beiden noch sah, war ihr Müll, den sie am Vorabend großzügig in meinem Zimmer verteilt hatten. Dort waren leere Chipstüten, halbvolle Getränkeflaschen, benutzte Taschentücher und diverse Computerspiele, die aus ihren Hüllen genommen und dann nicht zurückgelegt, sondern einfach auf den Boden oder Tisch gelegt wurden. Als ich feststellte, wie sehr ich meine "Freunde" dafür hasste, dass sie mich in diesem Chaos allein gelassen hatten, bemerkte ich, dass ich unglaublichen Hunger hatte, da ich am Vorabend nichts außer ein paar Chips gegessen hatte. Also stand ich auf, ging in die Küche, holte mir eine Schüssel aus dem Schrank, nahm die Cornflakes und ging ins Wohnzimmer. Ich machte den Fernseher an und fing an mir eine Sendung über Reptilien in Afrika anzusehen und mir währenddessen mit meiner einen Hand stetig die Cornflakes in den Mund zu schieben und mit der anderen gemütlich meinen Schritt zu massieren.
Nachdem ich fertig gefrühstückt hatte, ging ich ins Badezimmer um mich zu duschen, da ich das in den letzten Tagen vernachlässigt hatte. Ich schaute in den Spiegel und merkte, dass ich ein wenig zugenommen hatte. Also überlegte ich mir, ob ich nicht vor dem duschen noch ein wenig joggen gehen sollte. Doch als ich auch an die damit verbundene Bewegung dachte, schlug ich es mir ganz schnell aus dem Kopf. Ich stieg in die sehr enge Dusche und drehte den Hahn für die Dusche auf. Das Wasser war eiskalt.
Nachdem ich mich geduscht und angezogen hatte, ging ich in meine Zimmer, um dort ein wenig aufzuräumen. Während des Aufräumens wurde mir klar, dass ich das Haus heute nicht verlassen würde, nicht weil ich keine Lust hatte, nein, weil ich schlicht und ergreifend viel zu faul dafür war und so ließ ich mich mal wieder auf einen Tag voller Langeweile ein.
Mittlerweile war es halb Fünf und das Einzige, was ich für den heutigen Tag erreicht hatte, war, dass ich das GameBoy Spiel "Super Mario Land" durchgespielt hatte. Das war für mich eine recht große Sache, da ich das zuvor noch nie geschafft hatte. Doch heute hatte ich einen Lauf, denn auch in "Tetris" war ich bis in Level 13 gekommen. In Level 10 dachte ich, es wäre gleich vorbei, doch dann schaffte ich es, das Blatt zu wenden und alle Steine und Balken vom Bildschirm zu entfernen. Nachdem ich in Level 13 scheiterte, war ich den Tränen nahe. Doch anstatt zu heulen, ging ich zu meinem Fernseher und schaute mir einen Film an. "Lola Rennt". Mein Bruder meinte er wäre sehenswert. Ich saß also ganze zwei Stunden da und schaute diesen Film an, der von zwei Personen handelte, Lola und Manni. Zwei Menschen, die mir sehr sympatisch waren. Es sah also so aus: nachdem Manni 100 000 Mark verloren hatte, die er seinem Boss hätte geben sollen, ruft er seine Freundinn Lola an und sagt ihr, sie müsse ihm helfen und das tut sie dann auch, doch bei den ersten Versuchen, die sie sich im Kopf überlegt, stirbt allerdings immer einer der Beiden. Aber zum Schluß findet sie einen Weg, sich und ihren Freund zu retten, die 100 000 Mark abzugeben und mit weiteren 100 000 Mark für sich aus der Geschichte zu gehen. Ich musste meinem Bruder zustimmen: ein äußerst gelungener Film.
Als der Film zu Ende war, fiel mir ein, dass ich mich eigentlich heute mit meiner Freundin treffen wollte und deshalb beschloss ich, sie anzurufen und zu schauen ob sie sauer war. Als ich sie erreichte, hatte ich zuerst ein wenig Angst, dass sie mich töten würde, doch das legte sich mit der Zeit und als ich ihr anbot heute bei mir zu schlafen, war sie nicht mehr böse. Und so kam es, dass ich mein Zimmer doch noch aufräumte. Ich wollte schließlich nicht, dass meine Freundin in so einem Drecksloch schlafen musste. Eine halbe Stunde später kam sie bei mir an und sie beschloss, dass wir uns keinen Film anschauen, da ich heute schon zu viel ferngesehen hatte. Und so kam es dass ich mich tatsächlich drei Stunden lang mit ihr unterhielt und dann in ihren Armen einschlief.

By Maximum

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5 Comments:

Blogger Faust said...

Dieser grandiose humor, der mäx übertrifft sich immer selbst^^

18:10  
Anonymous Maximum said...

merci,du schmeicherlst mir,und ihr wisst ja alle wie schnell ich rot werde

20:23  
Anonymous Peter said...

Kommt mir so vertraut vor...

01:55  
Anonymous Anonym said...

du idiot

14:13  
Anonymous Anonym said...

http://www.laut.de/vorlaut/feature/15853/index.htm

19:19  

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